Niamanzra am 24. Oktober 2026

Mobile Klinik, Aufklärung und Zugang zu Trinkwasser

Am 24. Oktober führte unsere mobile Klinik einen Einsatz in Niamanzra durch. Das ländlich geprägte Dorf liegt in der Unterpräfektur N’Douci, im Département Tiassalé in der Region Agnéby-Tiassa im Süden der Côte d’Ivoire. Unser Team empfing die Frauen im Dispensaire Rural de Niamanzra

Ursprünglich war die nächste Mission für den 17. Oktober in Léléblé geplant. Nach den Regenfällen war die Straße jedoch so uneben und schwer passierbar, dass die Fahrt mit dem Krankenwagen nicht möglich war. Deshalb passten wir den Einsatzplan an und fuhren stattdessen nach Niamanzra. Für Léléblé ist nun eine Mission im Dezember vorgesehen.

Mehr als 100 Frauen konnten in Niamanzra an den Untersuchungen teilnehmen. Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Arbeit herumspricht und immer mehr Frauen zu unseren Angeboten kommen. Hinter jeder Teilnahme steht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Informationen zu erhalten und die eigene Gesundheit stärker in den Blick zu nehmen. Die Aufklärung über Frauengesundheit ist deshalb ein zentraler Teil unserer Arbeit.

Der Oktober steht im Zeichen der Brustkrebs-Aufklärung. Untersuchungen und verständliche Informationen können Frauen ermutigen, sich mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen und bei Veränderungen Unterstützung zu suchen. So tragen unsere Einsätze nicht nur zur medizinischen Versorgung bei, sondern stärken auch das Wissen und das Selbstvertrauen der Frauen.

Auch Sur’Eau war wieder mit dabei und führte Schulungen durch. In ländlichen und abgelegenen Regionen ist der Zugang zu sicherem Trinkwasser eine besondere Herausforderung. Die Schulungen erklären, wie Sur’Eau zur Wasseraufbereitung im Haushalt verwendet wird und warum der sichere Umgang mit Trinkwasser wichtig ist.

Der Einsatz von Sur’Eau verursacht für unsere Projekte erhebliche zusätzliche Kosten. Trotzdem möchten wir auch Menschen in abgelegenen Dörfern dabei unterstützen, Zugang zu sicherem Trinkwasser zu erhalten. Gleichzeitig helfen wir beim Aufbau eines Vertriebsnetzes, damit die lokale Bevölkerung Sur’Eau künftig vor Ort kaufen kann. So soll das Produkt langfristig besser verfügbar werden.

Jolanda Dähler war erneut sechs Wochen in Tiassalé. Während dieser Zeit konnte sie alle Projekte vor Ort begleiten, die Abläufe gemeinsam mit den Beteiligten anschauen und die Arbeit weiter verbessern. Ihre Präsenz hilft, Entwicklungen unmittelbar zu verfolgen, Herausforderungen früh zu erkennen und gemeinsam passende Lösungen zu finden.

Ein herzliches Dankeschön an Jolanda für ihren großen persönlichen Einsatz. Sie trägt die Kosten ihres Aufenthalts selbst und möchte keine Entlohnung für ihre Arbeit. So können die Spendengelder den Menschen und den Projekten vor Ort zugutekommen.

Die nächsten Einsätze sind bereits in Planung. Wir freuen uns darauf, die Arbeit fortzuführen und noch mehr Frauen und Familien in der Region zu erreichen.

Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Mit Ihrer Spende helfen Sie, mobile Untersuchungen, wichtige Schulungen und den Zugang zu sicherem Trinkwasser auch in abgelegenen Regionen möglich zu machen. Jeder Beitrag unterstützt uns dabei, unsere Angebote zu den Menschen zu bringen, die sie brauchen.

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